Die Performance von ForgeTax hängt stark von der Verarbeitung visueller Effekte bei Schmiedeserien und Schwertbrüchen ab, doch Entwickler GraveYardDev hat gezielte Patches veröffentlicht, um das Frame Pacing zu stabilisieren. Während das schlanke Indie-Roguelite auf dem Papier relativ moderate Hardware erfordert, zeigten frühe Release-Versionen Frametime-Spitzen bei schnellen Hammerschlägen, Relikt-Aktivierungen und den Strafsequenzen des Drachen. Kürzliche Updates führten eine anpassbare Bildratenbegrenzung, Optimierungen für visuelle Trümmerteile sowie anonyme Diagnosetools ein, um ein stabiles Gameplay auf unterschiedlichsten PC-Konfigurationen zu gewährleisten.

Systemanforderungen für ForgeTax

Bevor du nach Ursachen für Bildrateneinbrüche oder Ruckler suchst, stelle sicher, dass deine Hardware die offiziellen, von GraveYardDev auf Steam veröffentlichten Anforderungen erfüllt.

KomponenteMindestanforderungenEmpfohlene Anforderungen
BetriebssystemWindows 10 (64-Bit)Windows 10 / Windows 11 (64-Bit)
ProzessorIntel Core i5-6600 / AMD Ryzen 3 1200Intel Core i5-8400 / AMD Ryzen 5 2600
Arbeitsspeicher8 GB RAM16 GB RAM
GrafikkarteNVIDIA GeForce GTX 960 / AMD Radeon RX 560NVIDIA GeForce GTX 1060 / AMD Radeon RX 580
DirectXVersion 11Version 11
Verfügbarer Speicherplatz2 GB verfügbarer Speicherplatz2 GB verfügbarer Speicherplatz

Beide Stufen erfordern einen 64-Bit-Prozessor sowie ein 64-Bit-Betriebssystem. Während der Speicherbedarf mit nur 2 GB gering ausfällt, setzt die Grafikverarbeitung dedizierten VRAM voraus, um Echtzeitbeleuchtung, Schwertmaterialien und Partikelfragmentierung auf dem Amboss darzustellen.

Kürzliche Engine- und Performance-Optimierungen

Spieler-Feedback wies kurz nach dem Launch auf Ruckler in entscheidenden Schmiedemomenten hin. Als Reaktion darauf veröffentlichte der Entwickler zwei gezielte Updates, die die visuelle und systemische Auslastung überarbeiteten:

  • Bereinigung von Fragmenten und Bergungsteilen: Das Update „21-Day Contract“ überarbeitete das Rendering von Klingensplittern und Bergungspartikeln beim Zerbrechen eines Schwerts, wodurch die plötzlichen Standbilder beseitigt wurden, die zuvor bei Fehlversuchen auftraten.
  • Standardmäßige Bildratenbegrenzung: Das Spiel begrenzt die Bildrate standardmäßig auf 60 FPS. Diese Änderung verhindert, dass GPUs in Menüs unter Volllast laufen oder unnötige Frames berechnen, wenn das Spielfenster inaktiv ist.
  • Frenzy- und Interface-Anpassungen: Das Oktober-Update optimierte wiederkehrende Rendering-Routinen, die beim Hämmern im Frenzy-Modus ausgelöst werden, was Mikroruckler bei schnellen Hammerschlägen in Folge reduziert.
  • Trümmer- und Schwanzsequenzen: Die Verarbeitung von Trümmern während der Schwanz-Strafanimation des Drachen wurde leistungsoptimiert, was plötzliche Lastspitzen verhindert, wenn Ersatzschwerter in die Kammer fallen.
  • Asset- und Build-Komprimierung: Die allgemeine Build-Komprimierung und Texturverarbeitung wurden überarbeitet, um das Laden von Assets zwischen Vertragstagen und Händlerbesuchen flüssiger zu gestalten.

Optimierung der Spieleinstellungen für flüssigere Bildraten

Falls ungleichmäßige Frametimes auftreten, können mehrere integrierte Optionen helfen, deine Spielsitzung zu stabilisieren:

  1. Bildratenbegrenzung anpassen: Navigiere im Haupt- oder Pausenmenü zu den Anzeigeeinstellungen. Wenn dein Monitor eine höhere Bildwiederholrate nutzt, dein System bei intensiven Partikeleffekten jedoch Frames verliert, setze das Limit auf 60 FPS, um ein gleichmäßiges Pacing beizubehalten.
  2. Kamerabewegungen reduzieren: Im Bereich für Barrierefreiheit und Steuerung kannst du übermäßiges Head-Bobbing deaktivieren. Hotfixes haben die Standard-Arbeitsperspektive am Amboss abgesenkt, wodurch frühere Kamerasprünge eliminiert wurden, die bei Moduswechseln zu visueller Desorientierung führten.
  3. Auslastung im Hintergrund verhindern: Die Engine drosselt die Auslastung, wenn ForgeTax minimiert oder nicht fokussiert ist. Vermeide den Einsatz von Drittanbieter-Tools zur Erzwingung eines randlosen Fenstermodus, da diese das integrierte Energiesparverhalten außer Kraft setzen könnten.

Performance auf dem Steam Deck und Handhelds

ForgeTax hat noch keine offizielle Kompatibilitätsbewertung von Valve erhalten und ist im offiziellen Verifizierungsprogramm für das Steam Deck derzeit noch ungetestet.

Laut Hardware-Einschätzungen von Drittanbietern wie CanIRun.gg liegt die integrierte RDNA-2-GPU des Steam Decks theoretisch unter der Leistung der Desktop-Radeon RX 560, die in den Mindestanforderungen des Spiels gelistet ist. Während der 16 GB große LPDDR5-Arbeitsspeicher des Geräts die Mindestanforderungen des Spiels mühelos erfüllt, kann es auf Handheld-Hardware zu Bildrucklern kommen, wenn die Bildrate nicht begrenzt wird. Handheld-Spieler, die das Spiel über Proton ausführen, sollten bei nativer Auflösung (1280x800) und aktiviertem 60-FPS-Limit im Spiel starten, um eine schnelle Akkuentladung sowie thermische Drosselung der GPU zu verhindern.

Melden von Performance-Problemen und Diagnose-Logs

Der Entwickler erfasst aktiv anonyme Performancedaten, um verbleibende Frametime-Spitzen auf unterschiedlichen Hardware-Konfigurationen zu beheben.

  • Anonyme Spieldaten: In den Einstellungen können Spieler der Übermittlung anonymer Spieldaten zustimmen. Diese Telemetrie erfasst Frametime- und Ruckel-Metriken, Relikt-Kombinationen sowie den Rundenfortschritt. Die Daten werden über Cloudflare geleitet, bis zu 90 Tage gespeichert und enthalten weder Steam-IDs, Kontonamen noch Spielstandinhalte. Diese Funktion kann jederzeit deaktiviert werden.
  • Direkte Fehlerberichte: Bei anhaltenden Abstürzen, Freezes oder schweren Frame-Einbrüchen nimmt GraveYardDev Diagnose-Logs und Spielstände direkt unter dev.graveyard.games@gmail.com oder über den angepinnten Thread „Bug Reports & Feedback“ im Steam-Community-Forum entgegen. Bitte gib beim Einsenden eines Berichts deine PC-Spezifikationen, den aktuellen Tag, den aktiven Schwerttyp sowie die ausgerüsteten Relikte an.